Bildungstag 2026 in Weiz
Weiz wurde drei Tage lang zum Treffpunkt für Bildungsinnovation aus ganz Österreich
Österreichweite Klausur von „Schule im Aufbruch“, Vernetzungstreffen mit Bürgermeisterin Bettina Bauernhofer und Bildungstag mit rund 100 Teilnehmer:innen: Von 15. bis 17. Oktober 2026 stand Weiz ganz im Zeichen einer zukunftsorientierten Bildung. Im Mittelpunkt: Potenzialentfaltung, neue Lernkulturen und die Zusammenarbeit über Bundesländer und Bildungsstufen hinweg.
Drei Tage lang kamen in Weiz Menschen zusammen, die Bildung neu denken und aktiv gestalten wollen. Den Auftakt bildete am 15. und 16. Oktober die österreichweite Klausur von „Schule im Aufbruch Österreich“. Rund 20 engagierte Bildungsakteur:innen – von Pädagog:innen über Organisationsentwickler:innen bis hin zu Bildungsinnovator:innen – tauschten sich über aktuelle Herausforderungen im Bildungsbereich aus, arbeiteten an der strategischen und organisatorischen Weiterentwicklung der Initiative und stärkten die Zusammenarbeit über die Bundesländergrenzen hinweg.
Organisiert und moderiert wurde die zweitägige Klausur von Marie-Theres Zirm, Geschäftsführerin der Weizer Agentur cardamom und Mitbegründerin des Vereins bildungweiz. Die Räumlichkeiten des CoWo Hauptplatz 12 boten dafür einen passenden Rahmen für intensiven Diskurs, gemeinsames Arbeiten und persönlichen Austausch.
Vernetzung als Schlüssel für Veränderung
Am Freitagabend, dem 16. Oktober, lud Bürgermeisterin Bettina Bauernhofer zu einem weiteren Vernetzungstreffen ein. Vertreter:innen des österreichweiten Bundesteams von „Schule im Aufbruch“, Mitglieder des Vereins bildungweiz sowie Expert:innen und Impulsgeber:innen des darauffolgenden Bildungstags kamen zusammen, um Kontakte zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und neue Verbindungen zu schaffen. Moderiert wurde der Abend ebenfalls von Marie-Theres Zirm.
Bürgermeisterin Bettina Bauernhofer, selbst ausgebildete Elementarpädagogin, zeigte sich besonders erfreut darüber, dass Weiz Gastgeberin dieser österreichweiten Begegnungen war. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Zusammenarbeit über die einzelnen Bildungsbereiche hinweg.
„Es ist eine Freude zu erleben, dass hier in Weiz über alle Altersstufen, Institutionen und Bundesländer hinweg gemeinsam daran gearbeitet wird, Lernorte zu schaffen, an denen sich Kinder und Jugendliche entfalten und wachsen dürfen – und an denen Pädagog:innen Rückenstärkung erfahren und Mut schöpfen können“, so Bürgermeisterin Bettina Bauernhofer.
Gerade der Austausch zwischen Menschen, die Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis zur Oberstufe begleiten, eröffnet neue Perspektiven und stärkt das gemeinsame Verständnis von Bildung.
100 Bildungsaktive beim Bildungstag „Boden fürs Gelingen“
Den Höhepunkt der drei Tage bildete am Samstag, dem 17. Oktober, der Bildungstag „Boden fürs Gelingen“ im Garten der Generationen in Weiz. Rund 100 Pädagog:innen und Bildungsinteressierte aus allen Bundesländern kamen zusammen, um neue Impulse für ihren Bildungsalltag mitzunehmen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam an einer zeitgemäßen Lernkultur zu arbeiten.
Besonders bemerkenswert war die Vielfalt der Teilnehmer:innen: Menschen aus der Elementarpädagogik, der Primarstufe, der Sekundarstufe und der Oberstufe beschäftigten sich gemeinsam mit Fragen der Potenzialentfaltung, Selbstwirksamkeit und Schulentwicklung. Statt Bildung nach Altersgruppen oder Institutionen getrennt zu betrachten, stand das gemeinsame Lernen und Gestalten im Vordergrund.
Unter dem Motto „Boden fürs Gelingen“ ging es darum, welche Voraussetzungen Kinder und Jugendliche brauchen, um ihre Fähigkeiten zu entfalten, Herausforderungen zu bewältigen und mit Freude und Zuversicht zu lernen.
Für einen musikalischen Auftakt sorgten der Chor der Musikmittelschule Weiz Europa-Allee und der SUPERAR-Chor des Clusters VS Weiz und ASO Weiz, der im Rahmen des LEADER-Projekts „Musik verbindet @ VS Weiz“ auftrat.
Den inhaltlichen Auftakt gestaltete Judith Guserl von Kopfgarten & Glückscampus mit ihrer Keynote „Jetzt erst recht! – Potenzialentfaltung, Resilienz und Glück in fordernden Zeiten“. In sechs praxisorientierten Workshops vertieften die Teilnehmer:innen anschließend unterschiedliche Perspektiven auf zukunftsorientierte Bildung: Daniela Longhino (PH Steiermark) stellte mit „Lernen im Talentegarten“ ein Format für selbstbestimmtes Lernen vor, Markus Haider (openschool Österreich) widmete sich neuen Wegen der Schulentwicklung und Judith Guserl zeigte Ansätze für eine Schule als Ort des Aufblühens. Valentin Theodor Mayerhofer (ifte) beschäftigte sich mit Selbstwirksamkeit durch Entrepreneurship Education. Melanie Gross und Nicole Hermann (Pflichtschulcluster VS Weiz und ASO Weiz) eröffneten einen Werkzeugkoffer für herausfordernde Situationen; Ergotherapeutin Elisabeth Derler vermittelte unter dem Titel „Fokus statt Flummi“ Perspektiven auf Aufmerksamkeit und Selbstregulation. Ergänzende Kurzimpulse und zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch rundeten das Programm ab.
Gemeinsam Bildung gestalten – über Institutionen hinweg
Organisiert wurde der Bildungstag vom Verein bildungweiz mit Kathrin Reisenhofer, Marie-Theres Zirm und Kerstin Wünscher, in Kooperation mit „Schule im Aufbruch Österreich“ und der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Bildungsdirektion Steiermark, dem Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark (UBZ), dem Institut für Entrepreneurship Education (ifte) und dem Rotary Club Weiz.
Das Besondere an diesem Bildungstag war nicht nur das vielfältige Programm, sondern auch die gelebte Zusammenarbeit unterschiedlicher Bildungseinrichtungen, Initiativen und engagierter Einzelpersonen. Damit wurde sichtbar, was für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Bildungssystems wesentlich ist: Offenheit, Kooperation und die Bereitschaft, voneinander zu lernen.
Die drei Veranstaltungstage machten Weiz zu einem Ort, an dem Bildungsinnovation nicht nur diskutiert, sondern durch Begegnung, Zusammenarbeit und konkrete Impulse für die Praxis erlebbar wurde. Sie zeigten zugleich, wie wertvoll regionale Initiativen sein können, wenn sie sich mit österreichweiten Netzwerken verbinden.
Fotos vom Bildungstag findet ihr hier: Pressefotos und Album
Bildungstag 2025 in Weiz
Ein Tag voller Impulse, Workshops & Vernetzung für Pädagog·innen, Eltern und Bildungsinteressierte aller Bildungsorte!
Folgende Workshops wurden von den Teilnehmer·innen sehr interessiert besucht:
- Schule und Kindergarten „all inklusiv“ – Zusammenleben lernen mit Birgit Walch (Schule im Aufbruch) und Bernhard Köhle (Europify)
- Barrierefreies Lernen: Digitale Lösungen für den inklusiven Unterricht mit Michaela Frieß (PH Steiermark)
- Sprache als Schlüssel – gemeinsam Deutsch lernen und Vielfalt stärken mit Magdalena Strauch (teach for Austria)
- PERMA.teach: Stärkenorientiertes Lernen und Lehren durch die fünf Säulen der Positiven
- Psychologie mit Brigitte Wiesner Kulovits (Stärkeninstitut)
- Unterricht öffnen: wie und wie weit? mit Daniela Longhino (PH Steiermark)
Moderation: Marie-Theres Zirm, bildungweiz
Fotos vom Bildungstag findest du hier.



Das war der Bildungstag 2024
BILDUNG mit ZUKUNFT …
Knapp 100 Pädagog:innen und Bildungsaktive kamen zum bereits 2. SiA – Bildungstag in Weiz 2024 – Boden fürs Gelingen nach Weiz. Egal, ob aus Wien, Oberösterreich, Tirol oder der Steiermark – gemeinsam wurde einen Tag lang der Boden für gelingende Bildungsorte bearbeitet!
Danke allen, die dazu beigetragen haben – vor allem auch der Stadt Weiz mit Bettina Bauernhofer und Monika Langs, dass ihr uns mit dieser großen Bildungsveranstaltung so unterstützt!
Hier findest du die Fotos! Danke Anja Hartlauer!
Pädagogische Hochschule Steiermark
Schule im Aufbruch – Österreich
Schule im Aufbruch Steiermark
Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14
Marie-Theres Zirm
Kathrin Reisenhofer
Markus Haider
